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Start - Kostenersparnis dank umweltbewussten Handelns

Kostenersparnis dank umweltbewussten Handelns

Bildtext: Freuen sich über gute Nachrichten dank der jüngst erworbenen EU-Zertifizierung EMAS: (von links) Stephan Fischer, Technischer Leiter KHDW, Sonja Greschner, Geschäftsführung der „Kreiskliniken Dillingen - Wertingen gemeinnützige GmbH“, Julian Häusler, Umweltmanagementbeauftragter KHDW sowie Matthias Hausmann, Regionalgeschäftsführer der IHK Schwaben. (Foto: KHDW)

Kreiskliniken: IHK übergibt Urkunde über ein Gütesiegel der EU

Dillingen

Kosten einzusparen war das Bestreben der Kreiskliniken in Dillingen und Wertingen, so auch mit umweltbewusstem Handeln und Wirtschaften. Dies ist in der Vergangenheit so gut umgesetzt worden, dass jüngst der Regionalgeschäftsführer der IHK Schwaben, Matthias Hausmann, an Sonja Greschner, Geschäftsführerin der „Kreiskliniken Dillingen – Wertingen gemeinnützige GmbH“ eine Urkunde über das Gütesiegel der EU – EMAS – übergeben konnte. Diese Verordnung (Eco-Management and Audit Scheme) hat zum Ziel, die Umweltleistung eines Unternehmens, also im Management wie auch in der Prüfung eines Betriebs, kontinuierlich zu verbessern. Sonja Greschner zeigte sich dankbar für diese Entwicklung, „positive Nachrichten sind mehr als willkommen.“ Sie erklärt, die Kliniken würden dadurch nicht nur durch externe Gutachten und Regularien Rechtssicherheit im Handeln erhalten, sondern durch klar definierte Ziele und regelmäßige Kontrollen derselben würden auch erheblich Kosten eingespart werden. Denn bereits von 2003 bis 2018 sei man EMAS-zertifiziert gewesen, schon in dieser Zeit haben die Kreiskliniken den Schwerpunkt auf einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess bezüglich ihrer Umweltleistung gelegt. Die EMAS Voraussetzungen ergänzen diese Bemühungen um zusätzliche Anforderungen.  „Dass wir diese erneut erfolgreich umsetzen konnten, macht uns alle stolz.“ Hausmann erklärt: „Deutschland hat zwar innerhalb der EU die meisten EMAS-Validierungen, mehr als 1 200, jedoch im Landkreis Dillingen sind es jetzt mit den Kreiskliniken gerademal zwei Unternehmen, die die Voraussetzungen für diese Zertifizierung mitbringen.“ Dass dies in den beiden Krankenhäusern im Landkreis wieder so erfolgreich umgesetzt wird, ist nicht zuletzt auch Stephan Fischer und Julian Häusler zu verdanken. Fischer ist seit Bestehen der Klinik im Jahr 1989 dort angestellt, zunächst als Elektriker, erwarb sechs Jahre später den Meistertitel und ist seit 2018 Technischer Leiter. Häusler begann 2015 seine Ausbildung im Dillinger Krankenhaus als Elektroniker, wurde danach übernommen und hat vor wenigen Monaten erfolgreich seinen „Elektrotechniker-Meister“ abgeschlossen. Außerdem ist er Umweltmanagementbeauftragter der beiden Kreiskliniken. Die Männer können anhand von Beispielen erklären, was es denn konkret heißt, diese EMAS-Zertifizierung zu erfüllen. Allein im Bereich Energie sprechen die beiden von einem deutlich reduzierten Stromverbrauch in beiden Häusern durch den Einsatz von LED-Leuchten. „Damit, und mit dem Einsatz von PV-Anlagen“, ergänzt Häusler. Auch Verbesserungsvorschläge seitens der MitarbeiterInnen werden von dem gegründeten Umweltteam aufgenommen. Nach Angaben von Häusler und Fischer sollen Doppelvorhaltungen von sogenannten Gefahrstoffen wie zum Beispiel Reinigungs – und Desinfektionsmittel reduziert werden. Zu den profaneren Zielen gehöre aber auch das Ziel, den Papierverbrauch auf Recycling-Papier umzustellen und den Gebrauch von Druckern durch die Digitalisierung zu reduzieren. Selbst die Montage von Fledermausnistkästen im umliegenden Park ist in den Zielvorgaben aufgeführt. Weiter sei vorgesehen, „gute Voraussetzungen zu schaffen, dass MitarbeiterInnen wie auch Patienten den Restmüll von Wertstoffabfall besser trennen können.“ Vieles mehr führen beide auf. Ein von EMAS zertifizierter Gutachter komme regelmäßig für Betriebsbesichtigungen in die Kliniken, so Fischer. „Bislang waren unsere Ergebnisse immer mängelfrei“.

 

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