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Mit gutem Gewissen behandeln

Endometriose Frauen mit dieser Erkrankung sind in Dillinger Klinik in erfahrenen Händen

Dillingen Wenn Zellen der Schleimhaut außerhalb der Gebärmutter anfangen, sich zu vermehren beziehungsweise sich entzünden und zu bluten beginnen wie die Zellen innerhalb des Organs, auch Uterus genannt, dann kann dies für die Frau äußerst schmerzhaft und sogar gefährlich werden. Das erklärt Herr Jan Olek, seit September 2022 Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe im Dillinger Krankenhaus sowie ärztlicher Leiter der dort seit kurzem etablierten zertifizierten Endometriose-Klinik, die regional einzigartig ist.

Er erinnert sich an eine 31-jährige Patientin, die seit Jahren kinderlos blieb, sogar ein Besuch in einem Kinderwunschzentrum war für die Frau erfolglos. „Außerdem klagte sie über vielfache Schmerzen, zum Beispiel beim Stuhlgang, im Rücken und ausstrahlend bis in die Beine.“ Der Ultraschall und eine MRT bestätigten zwei Endometriosestellen im Darm. „Nach erfolgreicher Operation in unserer Klinik wurde sie zwei Monate später schwanger und ist bis heute schmerzfrei.“ Dies ist einer der vielen positiven Berichte, die der gebürtige Pole erzählen kann. Vor seinem Beginn in Dillingen behandelte er bereits mehr als zehn Jahre Fälle von Endometriose in einer Dortmunder Klinik. „Auch durch diese vielen Operationen konnte ich mich für die Behandlung der Erkrankung zertifizieren.“ Denn unter anderem die Europäische Endometriose Liga unterstützt die Erforschung und wissenschaftliche Arbeit zu dieser Frauenkrankheit. Deren Zertifizierung basiert auf einer Prüfung der vielen Dokumentationen eines Arztes und der Klinik, deren Räumlichkeiten und Struktur des Hauses, führt Gespräche mit dem zuständigen Arzt und allen beteiligten Bereichen, wie der Anästhesie und Urologie sowie der Psychologie und Chirurgie. „Wir können also guten Gewissens Werbung für unser Haus hier in Dillingen in Sachen Endometriosebehandlung machen“, so Olek. Und selbst das sei häufig nicht mehr nötig, da bereits schon nach kurzer Zeit die Frauen dank guter Mundpropaganda nach Dillingen kommen.

Die Probleme der Patientinnen seien vielfältig, denn die Entzündungen im Bauchraum reichen von starken Schmerzen während der monatlichen Regelblutung oder beim Wasserlassen bis hin zu Problemen mit dem Zwerchfell. „Das kann sogar soweit gehen, dass die Frau Schulterschmerzen hat“, weiß der Spezialist. Die Frage nach dem oder den Auslöser-n beantwortet der Mediziner mit mehreren Begründungen: „Umweltgifte vielerlei Art gelangen über Nahrung, Wasser und Luft in den Körper und in den Darm, dort kann sich ein Ungleichgewicht zwischen guten und schädlichen Mikroorganismen bilden, dass das Bilden von Toxinen beeinflusst.“ Doch auch übermäßiger Fleischkonsum sowie Stress können die Bildung einer Endometriose beeinflussen. Selbst die Möglichkeit einer genetisch bedingten Belastung durch die Mutter auf die Tochter ist laut Olek schon festgestellt worden. „Oft empfehlen wir unseren Patientinnen eine konservative Therapie, zu Beginn etwa eine Ernährungsumstellung, hier arbeiten wir mit ErnährungsberaterInnen zusammen.“ Hormonell sei für Frauen ohne oder mit abgeschlossenem Kinderwunsch ein Gestagenmittel die Wahl der Behandlung. „Gegen Verspannungen im Becken verabreichen wir oft eine sogenannte Neuraltherapie mit Hilfe einer Spritze.“ Einen Verweis hin zur Osteopathie oder Physiotherapie sei ebenfalls oft ein wirksames Mittel, die Beschwerden einer Endometriose zu mindern, so Olek. „Wenn alles nichts hilft oder bei schweren Fällen operieren wir, dabei arbeiten wir mit modernsten 3-D-Kameras und einem eigens präzisierenden CO2-Laser“, erklärt Olek. Er versichert: „Für Patientinnen mit Endometriose und Unfruchtbarkeit bieten wir auch besonders schonende Operationsmethoden an, die praktisch keine postoperativen Schmerzen verursachen und keine Narben hinterlassen, solche Verfahren bieten nur sehr wenig Kliniken“. Olek führt einen weiteren Vorteil für die Frauen auf: „Wir sind deshalb auch in der Lage, mit nur einer Narkose auch gleich eine Gebärmutterspiegelung durchzuführen.“ Diese Kombination würden nur sehr wenige Kliniken anbieten, versichert Olek.

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